Erfolgreicher Abschluss des “Bettenprojekts” in Tansania

Dank der von unseren Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern gespendeten und zweckgebundenen Gelder konnten wir in unserem Partnerprojekt, dem Waisenhaus in Daressalam über die Planet of Hope Org. mit Don und seinem Team das Bettenprojekt fertigstellen.

Die ersten Betten wurden schon vor einigen Wochen hergestellt und geliefert. Nun kam die Restlieferung, für die uns bis dahin die Mittel gefehlt hatten. Dafür bedanken wir uns insbesondere auch bei Oli Kersten, der die Kosten der letzten Betten übernommen hatte.

Screenshot_1Don hat uns das nachfolgende Video geschickt. Wer die deutschsprachigen Mädels da in den für die TanZebas gesponserten Trikots sind, das versuchen wir noch in Erfahrung zu bringen :D Unseren großen Respekt und unseren tief empfundenen Dank an alle, die hier mit ihren Spenden und ihrem Engagement geholfen haben, dieses Projekt zu realisieren. Auf dem Video seht ihr den neuen Anbau des Waisenhauses, so dass Mädels und Jungs nunmehr endlich getrennte Schlafräume beziehen können. Ihr seht, es geht ordentlich voran.

 

 

EIN HERZ FÜR ZEBRAS – UND STROLCHE

Erinnerungen an Friedhelm Vos.
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MSV-Fans rühmen sich, besonders treu und leidensfähig zu sein. Friedhelm Vos blieb dem MSV Duisburg treu, als sich fast alle Leidgeplagten längst abgewendet hatten: Es war im Frühjahr 1986, als Co-Trainer Vos den MSV übernahm, zum zweiten Mal in dieser Katastrophen-Saison: Der Abstieg in die Drittklassigkeit stand längst fest, Gewinnen war von den Vereinsoberen quasi verboten worden, da es kein Geld für Siegprämien mehr gab. Zum letzten Heimspiel kamen 428 Zuschauer ins Wedaustadion. Ewiger Negativrekord. Duisburg schien sich seiner Zebras zu schämen.
Gemeinsam mit Detlef Pirsig baute Vos eine neue Mannschaft auf und meist kümmerte er sich dabei um jene, die hinterherhinkten. So lief er im Trainingslager immer am Ende der Gruppe, damit die beiden „Konditionswunder“ Michael Tönnies und Michael Struckmann nicht den Anschluss verloren.
Vos erzählte mir davon, als ich ihn im Sommer 2014 für die Tönnies-Biografie „Auf der Kippe“ interviewte. Für Vos waren die Spieler dieser Mannschaft „alles Strolche. Bis auf Heribert Macherey, Karl Rohr und Ewald Lienen, die waren lieb. Und natürlich die Kessen-Zwillinge – das waren Oberstrolche.“
Er meinte das gar nicht böse, denn auf seine Strolche ließ er nichts kommen. Auch nicht, wenn mal wieder einer zu tief ins Glas geschaut, gleich am ersten Arbeitstag blau gemacht oder die Straßenverkehrsordnung neu interpretiert hatte.
„Man braucht sie alle“, sagte er, „jeden an der richtigen Stelle.“ Die Strolche waren es dann auch, die den einzigen Titel der Klubgeschichte gewannen und den MSV zurück in den Profifußball brachten.
Verglichen mit damals wirkt der Fußball heute wie eine andere Sportart. Strolche gibt es keine mehr, und auch keinen Friedhelm Vos. Die Strolche von einst wissen das nur zu gut.
[geschrieben von Jan Mohnhaupt]

Legenden lässt man nicht im Stich – Hilfe für Werner (Lölle) Lotz

Werner (Lölle) Lotz geht es gesundheitlich nicht gut. In der Zeit zwischen 1963 und 1969 trug der aus der MSV-Jugend hervorgegangene Verteidiger in der Bundesliga 145 Ligaspiel das gestreifte Trikot und erzielte 28 Tore für unsere Farben. Aus gesundheitlichen Gründen musste Lölle 2011 das rechte Bein amputiert werden. Seit diesem Zeitpunkt lebt er in der Familie seines Sohnes, da ein Altenheim für die Familie niemals ein Thema war.

Als nun a$_35uch noch der Sohn von Werner Lotz schwer erkrankte und der häuslichen Pflege bedurfte, war es für die Familie nicht mehr zu schaffen. Das Einfamilienhaus ist nicht behindertengerecht und bedarf dringend eines Umbaus, um ein lebenswertes und der Situation angemessenes Lebensumfeld für die Familie zu schaffen. Aus eigenen Mitteln ist das nicht darstellbar, deshalb hat die Enkelin von Werner Lotz um Unterstützung gebeten und einen Spendenfond eingerichtet, um die dringend benötigten 15.000 Euro für die behindertengerechten Umbauten zusammen zu bekommen.

Zebras vergessen keine Legenden und es kam sofort zu einer solidarischen Aktion der Fans, an der sich mittlerweile viele beteiligen. Es wird noch einiges an finanziellen Mitteln benötigt. Gespendet werden kann hier sehr unkompliziert. Aber auch die Zebraherde stellt ihr Konto bei der

SPARKASSE DUISBURG
IBAN: DE48 3505 0000 02002 864 41
BIC   : DUISDE33xxx
Stichwort “Lölle”

zur Verfügung. Die hier eingehenden Spenden werden wir unvermittelt dem Fond unter Benennung des Spendernamens zuführen. Gerne geben wir auch auf Wunsch einen Überweisungsnachweis via Mail an den Spender. Also kommt, anpacken für einen der Unsrigen.

 

Betten für das Waisenhaus in Dar

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