Zwei Farben, oder: Die Angst des Pele Wollitz vor großen und kleinen Männern

 

Es war der 01.03.2011, als der Mannschaftsbus des FC Energie Cottbus zu einem kleinen Ausflug ansetzte, um im Ruhrgebiet das DFB-Pokal-Halbfinale zu bestreiten, und ich weiß nicht, wie es in diesem Bus herging, als er noch vor dieser ominösen Ausfahrt in einem ruhigen, sachlichen Tempo die Autobahn entlangschlich. Wahrscheinlich sah es so aus wie immer im Bus von Fußballprofis: Acht Spieler hatten ihren Kopfhörer auf, sechs weitere simsten ihr 160-Zeichen-Sprachvolumen durch die Prärie und drei weitere waren damit beschäftigt, den Kasper zu mimen und Tittenkalender herumzuzeigen, während der Rest der Bande stumpf durch die Gegend blickte und sich dem Müßiggang hingab. Das Übliche halt.

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