Hommage an Ivo Grlic

„Was waren das für Jahre mit dir. Der Aufstieg 2005, als ihr nach Jahren des Trübsinns endlich wieder eine Mannschaft aufs Feld geschickt hattet. All diese Erinnerungen an den Heimsieg gegen Köln, an die legendäre Partie gegen Burghausen. An diese Nacht, als wir die Arena anzündeten und mit euch den Aufstieg feierten. Das Jahr darauf ging es direkt wieder bergab. Und während um dich herum alle schnell machten, dass sie wegkamen, bist du damals einfach geblieben. Es folgte die Saison 2006/2007, als ihr den Aufstieg beinahe noch verspielt hättet. Wir hatten dich schon längst abgeschrieben, bevor du im letzten Drittel der Saison ein Tor nach dem anderen für uns erzieltest, eines dieser unzähligen Comebacks des Ivica Grlic. Du musstest Toni Ailton und Peter Neururer mit uns ertragen, bevor du der Kopf eines magischen Teams wurdest, und man sollte nicht vergessen, wie dieses Pokalfinal-Jahr damals begann. Diese magische Saison fing mit einem Freistoß an.

Du hast Kritik und Schmährufe ebenso ertragen, wie du mit uns glorreiche Siege zelebriert hast, man konnte dich ansprechen und mit dir reden. Und so absehbar es auch war, so traurig macht uns diese Nachricht. Trag mit deinem Wissen und deiner Liebe zu diesem Spiel dafür Sorge, dass wir weitere Spieler wie dich in unser Herz schließen und sie als „Duisburger“ bezeichnen können. Aber in diesem Moment gilt es zuallerst, sich für deine Leistung und deine Hingabe in diesem Trikot zu bedanken. Mach es gut, Legende… Leute wie dich können wir hier vor Ort immer gebrauchen.“